Fettabsaugung/Fettabsaugen ( Liposuktion)

Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrer Figur. Sie leiden unter Fettansammlungen an den bekannten Problemzonen wie Hüfte, Bauch oder Gesäß. Diese Fettansammlungen verschwinden oftmals auch trotz regelmäßigen Sports und einer ausgewogenen Diät nicht.
Eine Fettabsaugung kann helfen, zur Traumfigur zu gelangen.
Durch das Fettabsaugen werden übermäßige Fettpolster gezielt entfernt und die Körpersilhouette wird so nachhaltig verbessert.

Fettabsaugen - Was ist möglich und was nicht?

Allerdings kommt eine Fettabsaugung nicht für jeden Patienten in Frage. Bei starkem Übergewicht oder krankhafter Fettleibigkeit (Adipositas) sollte von einem Fettabsaugen Abstand genommen werden. Hier muss meist erst eine wirksame Diät durchgeführt werden, und danach kann mit dem Absaugen der restlichen Problemzonen begonnen werden.

Neben der Fettabsaugung, durch die die Körpersilhouette verbessert wird, ist oftmals auch eine Bauchdeckenstraffung sinnvoll. Hängt die Haut zum Beispiel nach einer Schwangerschaft oder durch eine starke Gewichtsabnahme schlaff am Körper, kann eine Bauchdeckenstraffung dabei helfen, die gewünschte Figur zu bekommen und vor allem in Zukunft zu erhalten. 

Eine Fettabsaugung ist ein chirurgischer Eingriff, der nicht risikofrei ist. Trotzdem entscheiden sich viele Menschen für solch einen Eingriff. Und das nicht ohne Grund, denn Fettabsaugen bietet viele Vorteile, die sind nicht von der Hand zu weisen sind. So fällt z.B. der JoJo-Effekt nach der Fettabsaugen weg, sofern der Patient sich gesund ernährt und sich ausreichend bewegt. Die bei der Fettabsaugung zerstörten Fettzellen können sich nicht wieder neu bilden, so dass die Körperkontur erhalten bleibt. Besonders die Problemzonen, wie Oberarme, Hüfte, Gesäß oder Oberschenkel sind für eine Fettabsaugung bestens geeignet.

Allerdings sollten sich Patienten darüber im Klaren sein, dass das Ergebnis der Fettabsaugung auch teilweise von der individuellen Beschaffenheit von  Haut und Bindegewebe abhängig ist.

Fettabsaugung - OP- Technik

Die Operationsdauer beim Fettabsaugen variiert im Allgemeinen zwischen einer und drei Stunden. Dafür wird nicht zwingend eine Vollnarkose benötigt. Bei der Fettabsaugung mit der Wasserstrahl-Methode beispielsweise können auch größere Zonen problemlos mit örtlicher Betäubung behandelt werden, und ein stationärer Aufenthalt danach ist nicht nötig. Kleine Bereiche können während der Fettabsaugung auch örtlich betäubt werden. Werden größere Bereiche behandelt, ist jedoch eine Vollnarkose für das Fettabsaugen mit der klassischen Tumeszenz- Methode  unumgänglich.

Die verschiedenen Variationen der Fettabsaugung unterscheiden sich nur wenig voneinander. Vor jedem Fettabsaugen werden die zu behandelnden Zonen markiert. Dann wird - bei der Tumeszenz-Methode - eine spezielle Lösung untergespritzt, die der natürlichen Körperflüssigkeit ähnelt, um eine Schwellung des OP-Gebietes zu erwirken. Die für die Fettabsaugung verwendeten feinsten Kanülen (Durchmesser 2,0 - 4,0 mm), sorgen dafür, dass später kaum Narben sichtbar sind. Die Kanüle ist mit einem Schlauch über eine Vakuumpumpe verbunden. Während des Fettabsaugens wird das Fett durch Unterdruck abgesaugt. Die kleinen Einschnitte, die beim Fettabsaugen entstehen, werden mit selbstauflösenden Fäden vernäht. Wie jeder operative Eingriff ist auch die Fettabsaugung nicht risikofrei.

Nach dem Eingriff

Da während der Fettabsaugung Nerven, die in der Haut laufen, gereizt werden, kann es evtl. im Nachhinein zu Taubheitsgefühlen kommen. Diese verschwinden jedoch in der Regel nach einigen Wochen. Die Schmerzen, zu denen es nach dem Fettabsaugen kommen kann, werden von Patienten ähnlich einem "sehr starken Muskelkater" beschrieben.

Ca. 2 - 3 Wochen nach der Fettabsaugung bilden sich die blaue Flecken und Blutergüsse zurück. Damit die Wunden einwandfrei verheilen können, bekommen Patienten nach dem Fettabsaugen spezielle Kompressionswäsche, die über einen längeren Zeitraum getragen werden muss (meist ca. 6 bis 8 Wochen). Diese hilft den abgelösten Schichten, sich wieder fest mit dem darunter liegendem Gewebe zu verbinden. So werden außerdem Schwellungen, die nach einer Fettabsaugung entstehen können,  verhindert und die Haut passt sich perfekt der neuen Körperkontur an.

Auf Sonnenbäder, Solarium, Sauna und Sport sollte in der ersten Zeit nach dem Fettabsaugen verzichtet werden, genauso wie auf Alkohol- und Nikotinkonsum. Patienten werden nach einer Fettabsaugung von ihrem behandelnden Arzt genau über alle Verhaltensmaßregeln aufgeklärt. Bei den fachärztlichen Nachkontrollen, die nach dem Fettabsaugen nötig sind, wird der Heilungsprozess genau beobachtet. Je nach Umfang der Fettabsaugung sind Patienten nach ca. 3 bis 8 Tagen wieder arbeitsfähig. Das endgültige Ergebnis kann nach etwa einem halben Jahr beurteilt werden. Bei größeren Eingriffen ist bei der Tumeszenz-Methode ein stationärer Aufenthalt für einige Tage nach der Fettabsaugung unumgänglich, kleinere Eingriffe können auch bei dieser Methode ambulant durchgeführt werden.

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