Es gibt verschiedene Techniken des Faceliftings, die individuell für den Patienten ausgesucht werden müssen.
Dazu gehören das klassische, „große“ Facelift (SMAS- Technik) und das „kleine“ Facelift (MACS- Technik). Es gibt auch weitere Techniken, die ebenfalls sehr gute Ergebnisse zeigen und einen weniger großen Eingriff bedeuten. Hier ist allerdings auch die Wirkung nicht so durchgreifend, wie bei einem eigentlichen Facelift.

Empfehlungen für oder gegen die eine oder andere Technik abzugeben, wäre unseriös.
Welche OP- Technik angewandt wird, muss im individuellen Gespräch zwischen Arzt und Patient geklärt werden.

Was ist möglich und was nicht?

Ein 50-jähriger Patient wird sicher nicht wieder aussehen wie ein 20-jähriger. Solche Versprechungen sind unseriös und nicht haltbar.
Was aber erreicht werden kann, ist ein wesentlich frischeres, jüngeres Aussehen. Im Allgemeinen kann man von einer „Verjüngung“ des Gesichts um ungefähr 10 Jahre ausgehen.

Zusätzlich kann auch ein Stirn- und Augenbrauenlifting durchgeführt werden. Dies sollte mit dem operierenden Arzt abgeklärt werden.

OP-Technik

Die Operation wird meist in Vollnarkose durchgeführt, in manchen Fällen kann auch eine örtliche Betäubung verwendet werden.
Der Eingriff dauert in der Regel 2- 4 Stunden.

Im Allgemeinen beginnt der Schnitt am Haaransatz vor dem Ohr, führt um das Ohrläppchen auf die Rückseite des Ohres und biegt dort einige Zentimeter entlang dem Haaransatz nach hinten um.
Dann wird die Haut des Gesichtes und des Halses vom Unterhautgewebe und der Muskulatur abgehoben.
Bei der SMAS- Technik wird die Bindegewebsschicht durchtrennt und ebenfalls abgehoben.

Die entsprechenden Schichten werden gespannt und die überflüssige Haut wird abgetragen.

Wenn man nur den Hals straffen möchte, so wird meistens ein Schnitt unter dem Kinn durchgeführt. Dadurch kann man überflüssiges Fettgewebe entfernen und den Halsmuskel straffen.

Selbstverständlich ist es auch möglich, nur eine Straffung des Halses durchführen zu lassen.
Insbesondere bei dem sehr häufig störenden Doppelkinn ist die Halsstraffung eine sehr empfehlenswerte Methode, die unter Umständen den Ausdruck des Gesichtes so verändern kann, dass ein großes Facelift dann noch gar nicht nötig ist und um einige Jahre verschoben werden kann.

Risiken
 
Allgemeinen Risiken jeder Operation

Spezielle Risiken bei einem Facelift:

Es besteht die Möglichkeit der Verletzung von Gesichtsnerven. Selbst bei fachgerecht durchgeführter Operation durch einen erfahrenen Operateur kann man dieses Risiko nicht ganz ausschließen.

Abgesehen von diesen sehr seltenen Komplikationen ist ein taubes Gefühl in den ersten Tagen der Operation völlig normal. Ebenso können Gefühlsstörungen im ganzen Gesicht auftreten, auch diese verschwinden nach einigen Wochen.

Ihr Operateur wird Sie über eventuelle weitere Risiken vor der OP aufklären.

Nach dem Eingriff

Der Patient bekommt einen Kopfverband, der einige Tage getragen werden muss. Nach ungefähr 10 - 14 Tagen werden die Fäden gezogen, aber es kann noch etwas dauern, bis man wieder so richtig „gesellschaftsfähig“ ist.

Nehmen Sie sich am besten mindestens drei Wochen nichts vor!

Generell sollten Sie sich in den ersten Wochen nach der Operation sehr schonen und auch ganz konsequent Sonnenlicht und Solarium meiden.

  • Versuchen Sie Ihr Gewicht zu halten. Ihr Operateur wird Ihnen außerdem individuell mitteilen, wie lange Sie auf Sonnenbäder, Solarium, Sauna und Sport verzichten sollten.
  • Auf Alkohol- und Nikotinkonsum sollten Sie möglichst mindestens 3 Wochen nach der OP verzichten

Ihr Operateur wird Ihnen genaue Verhaltensmaßregeln für die Zeit nach der OP mitgeben, die individuell auf Sie zugeschnitten sind. Er wird Ihnen auch mitteilen, wann fachärztliche Nachkontrollen nötig sind. Diese organisieren wir auf Wunsch gerne für Sie.

Klinikaufenthalt:
 
Rechnen Sie mit 2 - 3 Tagen.

Weitere allgemeine Informationen
finden Sie unter Häufige Fragen sowie unter Facelifting

Wenn Sie sich für ein OP-Angebot interessieren, können Sie uns auch einfach
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