In der Presse hieß es doch immer, Silikonimplantate wären gefährlich. Was ist an dieser Aussage richtig?
Antwort:Ja, es wurde tatsächlich behauptet, Silikonimplantate würden Rheuma, Krebs, Autoimmunerkrankungen usw. hervorrufen. Inzwischen ist in zahlreichen großen Studien jedoch zweifelsfrei festgestellt worden, dass kein Zusammenhang zwischen diesen Krankheiten und den Silikonimplantaten bestand.
Der Grund für die ganze Aufregung war wohl die amerikanische Gesetzgebung, die astronomische Schmerzensgeldzahlungen vorsieht, wenn jemand sich irgendwie, wodurch auch immer, geschädigt fühlt. (In Amerika gehen Kläger kein Risiko ein, da die Anwälte ein Honorar nur im Erfolgsfall bekommen.) Daher hatten einige Klägerinnen versucht, einen Zusammenhang zwischen Krankheiten und ihren Implantaten herzustellen, um Schadensersatz zu erlangen. Daraufhin gab es eine Menge Studien, die jedoch alle zu dem Ergebnis kamen, dass Silikonimplantate in dieser Hinsicht völlig ungefährlich sind. In der Zwischenzeit hat man auch in Amerika festgestellt, dass die Prozesse keine Grundlage hatten: in letzter Zeit wurden die Klagen daher auch in Amerika abgewiesen.
Übrigens: Silikon wird in allen Bereichen der Medizin verwendet, nicht nur zu kosmetischen Zwecken. Auch z.B. Herzklappen oder andere Implantate werden aus Silikon gefertigt.
Unsere Ärzte verwenden Markenimplantate der weltweit führenden Hersteller (McGhan und Mentor aus den USA, Polytech-Silimed aus Deutschland und Euro-Silicone aus Frankreich).
